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Trunki BoostApak 2-in-1: Unsere Erfahrung mit dem Kindersitz

von Miriam

Der Trunki BoostApak hat uns schon auf vielen Reisen begleitet und war sogar mit uns auf Weltreise. Er ist leicht, kompakt und durch seine Kombination aus Kindersitz und Rucksack besonders praktisch für Reisen mit Kindern. Kinder können ihn problemlos selbst tragen und haben ihre Spielsachen und Snacks unterwegs immer griffbereit.

Auf Reisen ist im Mietwagen oder Taxi nicht immer ein Kindersitz verfügbar. Der BoostApak ist dafür eine praktische Lösung, weil er sich leicht transportieren und schnell im Auto nutzen lässt.

In diesem Artikel zeige ich euch, was den Trunki BoostApak besonders macht, gehe auf die Unterschiede zum Vorgängermodell ein und teile unsere persönlichen Erfahrungen sowie die wichtigsten Vor- und Nachteile.

5 wichtige Fakten zum Trunki BoostApak
  • 2-in-1 Funktion: Der Trunki BoostApak ist gleichzeitig Kindersitzerhöhung und Rucksack. Im Auto verwenden wir ihn als Sitzerhöhung, außerhalb des Autos nutzen wir ihn als Rucksack für Spielzeug.
  • i-Size Sicherheitsstandard: Der BoostApak erfüllt die i-Size Sicherheitsnorm (ECE R129). Er ist für Kinder mit einer Körpergröße von 126 bis 150 cm (etwa ab 6 Jahren) geeignet.
  • Ideal für Reisen: Der BoostApak ist leicht (1,7 kg) und kompakt (40 x 36 x 16 cm), sodass Kinder ihn problemlos selbst tragen können.
  • Stauraum für Spielsachen: Der Rucksack hat etwa 8 Liter Stauraum für Snacks, Bücher, Spielzeug oder eine leichte Jacke.
  • Verwendung im Flugzeug: Der BoostApak hat keine Flugzeugzulassung („For use in aircraft“). Er kann aber als Handgepäck mit in den Flieger genommen werden.

1. Was ist der Trunki BoostApak 2-in-1

Trunki BoostApak (i-Size/R129)

Der neue Trunki BoostApak (i-Size, grau) ist eine Kombination aus Kindersitzerhöhung und Rucksack. Diese Kombination ist besonders praktisch, wenn ihr mit Kindern reist und unterwegs einen sicheren Kindersitz im Mietwagen, Taxi oder Minivan benötigt. Denn nicht alle Taxi- oder Mietwagenanbieter bieten hygienisch einwandfreie und sichere Sitzerhöhungen an.

Gerade auf Reisen kann das schnell zum Problem werden. In Südostasien nutzen Fahrer bei Fahrdiensten wie Grab beispielsweise die mifold-Sitzerhöhung, die laut Stiftung Warentest kaum Schutz bietet und keinen Seitenaufprallschutz hat. Außerdem könnt ihr im Urlaubsland oft nur ein Kindersitz pro Fahrzeug buchen. Wenn ihr mit mehreren Kindern unterwegs seid, hat nur ein Kind einen geeigneten Kindersitz bzw. eine Sitzerhöhung.

Der Trunki BoostApak ist für Kinder von 6 bis etwa 12 Jahren und einer Körpergröße von 126 bis 150 cm geeignet und entspricht der i-Size Sicherheitsnorm (UN R129). Auf beiden Seiten befinden sich kleine Führungshörnchen für den Sicherheitsgurt, die sich über einen roten Knopf einfach einklappen lassen.

Die Kindersitzerhöhung eignet sich daher perfekt für Mietwagen, Taxifahrten, Bus & Bahn und Transfers im Urlaubsland. Wir nutzen die Kindersitzerhöhung aber nicht nur im Urlaub, sondern auch im Alltag zu Hause im Auto.

Alle wichtigen Infos auf einen Blick:

  • 2-in-1: Kindersitzerhöhung und Rucksack
  • Sicherheitsnorm: i-Size / R129
  • Alter Kinder: ca. 6-12 Jahre
  • Größe Kinder: 126-150 cm
  • Stauraum: ca. 8 Liter
  • Größe: 40 x 36 x 16 cm
  • Gewicht: 1,7 kg
  • Handgepäck: als Handgepäck bei den meisten Fluggesellschaften zugelassen
  • Flugzeug: keine Flugzeugzulassung (kein „For use in aircraft“- Label)
  • Sicherung im Auto: 3-Punkt-Gurt

Alter vs. neuer Trunki BoostApak

Wir haben viele Jahre den alten Trunki BoostApak (grün/schwarz) genutzt und sind inzwischen auf das neue i-Size Modell umgestiegen. Das Grundprinzip ist gleich geblieben: Der BoostApak ist weiterhin eine praktische Kombination aus Kindersitzerhöhung und Rucksack.

Der größte Unterschied liegt in der Sicherheitsnorm. Der frühere BoostApak ist nach der alten Norm ECE R44/04 zugelassen und richtet sich nach dem Gewicht des Kindes (15–36 kg). Ihr dürft das alte Modell zwar noch nutzen, es wird aber nicht mehr hergestellt.

Das neue Modell erfüllt dagegen die aktuelle i-Size Norm UN R129, bei der sich die Zulassung nach der Körpergröße des Kindes (126–150 cm) richtet. Diese Norm beinhaltet unter anderem strengere Sicherheitsanforderungen und zusätzliche Tests, etwa beim Seitenaufprall.

Auch das Design wurde angepasst. Das ältere Modell war in den Farben grün/schwarz und rosa/schwarz erhältlich, während der neue BoostApak einen schlichten Grauton hat. Der neue Kindersitz ist mit 1-2 cm minimal breiter als der alte Sitz.

Der neue Trunki BoostApak (grau, i-Size) wurde offiziell im Oktober 2025 eingeführt. Das ältere Modell wurde erstmals im März 2010 in Großbritannien vorgestellt. 

Zum TrunkiBoostApak

Gut zu wissen: Kindersitz-Normen in Europa

  • Zwei Normen sind in Europa gültig: UN R129 (i-Size) und ECE R44/04
  • Seit September 2024 dürfen neue Sitze nur noch nach UN R129 (i-Size) verkauft werden
  • ECE R44/04-Sitze dürfen weiterhin benutzt, aber nicht mehr neu verkauft werden
  • i-Size richtet sich nach der Körpergröße des Kindes und hat strengere Sicherheitsanforderungen

links: alter Trunki BoostApak, rechts: neuer Trunki Sitz

2. Unsere Erfahrung im Alltag und auf Reisen

Wir nutzen die Sitzerhöhung schon seit längerer Zeit auf Reisen und auch im Auto zu Hause. Das ist sehr praktisch, weil der Sitz nicht nur im Urlaub zum Einsatz kommt.

Der Sitz hat inzwischen schon einige Länder gesehen und konnte bei allen Airlines, mit denen wir geflogen sind, als Handgepäck mitgenommen werden. Auch bei unseren Low Budget Flügen gab es dabei keine Probleme. In einigen Ländern wie Australien, Kanada und USA dürft ihr den Sitz im Auto allerdings nicht nutzen, weil er dort nicht zugelassen ist.

Mehr Infos dazu findet ihr in unserem Artikel „Reisekindersitz im Urlaub: Die besten Kindersitze für Taxi, Mietwagen & Flugzeug“.

Bevor wir mit unserem Sohn auf Reisen gegangen sind, haben wir lange überlegt, ob wir überhaupt einen Sitz mitnehmen sollen. Schließlich muss der Sitz auch im Urlaubsland transportiert werden und ist ein zusätzliches Gepäckstück.

Uns war wichtig, dass der Kindersitz im Flugzeug genutzt oder zumindest wie bei diesem Sitz als Handgepäck mitgenommen werden kann. Am Anfang hatten wir einen Maxi Cosi, danach den Takata Maxi (leider nicht mehr im Handel erhältlich) und inzwischen nutzen wir den BoostaApak.

Du möchtest mehr über sicheres Fliegen mit Baby & Kind erfahren? Dann springe gerne zu unserem Artikel „Sicher fliegen mit Baby & Kind: Warum der Loop Belt gefährlich ist!“.

Wir wollten den Sitz nicht als Aufgabegepäck aufgeben. Airlines sind bekannt dafür, mit Gepäck nicht besonders vorsichtig umzugehen. Ganz anders als zum Beispiel in Japan, wo Gepäck meist sehr achtsam behandelt wird. Wenn ein Kindersitz auf den Boden fällt, können Schäden entstehen, die man nicht sofort erkennt.

Der Trunki BoostApak ist für uns eine sehr praktische Lösung, weil wir ihn auch als Handgepäck mit in den Flieger nehmen. Der Sitz ist relativ leicht, kompakt und kann auch vom Kind getragen werden. An den Seiten hat er Führungshörnchen, die mit einem Klick nach innen geklappt werden können. Der Sitz ist schnell eingebaut und besonders praktisch, wenn ihr viele verschiedene Verkehrsmittel nutzt. Unser Sohn findet es außerdem toll, dass er durch den Sitz höher sitzt und gut aus dem Fenster schauen kann. Viele andere Sitze sind deutlich flacher.

Das Fach zum Verstauen ist nicht besonders groß, reicht aber für Malsachen, Spieltiere, Bücher oder ein Kuscheltier. Ihr solltet darauf achten, keine schweren Dinge einzupacken, wenn euer Kind den Sitz als Rucksack tragen soll. Sonst wird er schnell zu schwer. Da der Sitz keine Rückenstütze hat, ist er dann auch nicht mehr besonders gut zu tragen.

Der Trunki BoostApak ist eine Sitzerhöhung ohne Rückenlehne. Er sorgt dafür, dass der 3-Punkt-Gurt im Auto korrekt über Schulter und Becken des Kindes verläuft. Die seitliche Gurtführungen („Hörnchen“) helfen dabei, den Gurt richtig zu positionieren. Einen zusätzlichen Seitenaufprallschutz wie bei Kindersitzen mit Rückenlehne hat der BoostApak allerdings nicht.

Der Sitz hat auch keine Kopfstütze zum Anlehnen oder Schlafen. Wir haben deshalb immer ein Schlafkissen oder Nackenkissen dabei, damit der Kopf beim Schlafen gestützt wird.

Wenn der Sitz häufig genutzt wird, kann er natürlich schmutzig werden. Den Bezug könnt ihr einfach über den Reißverschluss im Fach abnehmen und waschen. Bisher war das bei uns noch nicht nötig, weil sich der Sitz einfach abwaschen lässt.

Zum Trunki BoostApak

Besonders empfehlen können wir das SANDINI SleepFix® Kids Schlafkissen. Es wurde in Crashtests geprüft und wird vom ADAC als geeignetes Schlafkissen empfohlen. Außerdem hat es den German Design Award (2017) und den Eurobike Award (2028) gewonnen. Das Kissen kann nicht nur im Auto, sondern auch auf dem Fahrrad, im Fahrradanhänger oder im Buggy genutzt werden.

Zum SANDINI Sleep Fix Schlafkissen

Unser Sohn nutzt auf Reisen immer das BCOZZY Kinder Nackenkissen. Der Stoff ist weich und stützt den Kopf beim Schlafen. Praktisch ist auch die kleine Reisetasche, die man am Rucksack befestigen kann. Das Kissen passt außerdem gut in den BoostApak und nimmt wenig Platz weg. Es gibt verschiedene Größen und Farben.

Zum BCOZZY Nackenkissen

3. Vor- und Nachteile vom Trunki BoostApak

Der Trunki BoostaApak hat einige Vorteile, aber auch Nachteile, die wir euch hier aufzeigen möchten:

Vorteile Nachteile
Kombi aus Kindersitz & Rucksackkein Rücken- oder Kopfteil
Entspricht der neusten i-Size Sicherheitsnorm (UN R129)kein Seitenaufprallschutz
relativ leicht: 1,7 kgnicht im Flugzeug zugelassen
Kinder können ihn selber tragen in manchen Ländern nicht zugelassen
 robuste Schale zum Schutz: stabil & bequem
als Handgepäck zertifiziert
8 Liter Stauraum für Spielsachen & Wechselkleidung
spart Kosten für Autositzmiete im Urlaub
Schnell einsatzbereit im Auto (3-Punkt-Gurt)
Kind sitzt hoch und kann rausschauen
Bezug ist waschbar

Hinweis: Bitte informiere dich vor deiner Reise, ob der Trunki BoostApak in deinem Reiseland für Mietwagen & Co. zugelassen ist.

4. Unser Fazit: Lohnt sich der Trunki BoostApak?

Wir nutzen die Trunki Sitzerhöhung schon seit einiger Zeit und haben bisher sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Auf all unseren Flügen konnten wir den Sitz problemlos als Handgepäck mitnehmen. In Australien ist der Sitz leider nicht zugelassen. Deswegen haben wir vor Ort einfach einen Autokindersitz beim Mietwagenanbieter dazu gebucht.

Er ist wirklich sehr praktisch, kompakt und relativ leicht. Unser Sohn liebt den Rucksack, weil er sein Spielzeug darin verstauen kann und bei Fahrten gut aus dem Fenster gucken kann.

Und für uns ist der Sitz ideal, weil unser Sohn auch auf Reisen im Mietwagen, Taxi oder Minivan immer gut gesichert ist. Somit waren wir nie auf die Sitze vor Ort angewiesen. Diese sind teilweise alt, unhygienisch, sehr teuer oder nicht sicher genug (wie der mifold bei Grab).

Wir finden es außerdem praktisch, dass wir den Sitz auch zu Hause im Alltag nutzen können. Einmal kaufen und überall einsetzbar. Da der BoostApak so beliebt ist, könnt ihr ihn später auch wieder gut verkaufen.

Für uns lohnt sich der Sitz auf jeden Fall. Wir würden ihn allen Familien empfehlen, die viel reisen und vor Ort verschiedene Transportmöglichkeiten nutzen.

Hinweis: Die beiden Trunki BoostApak haben wir selbst gekauft. Dieser Erfahrungsbericht basiert ausschließlich auf unseren eigenen Erfahrungen und wurde weder vom Hersteller bezahlt noch unterstützt.


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