Home Reiseplanung Sicher Fliegen mit Baby & Kind: Warum der Loop Belt gefährlich ist?

Sicher Fliegen mit Baby & Kind: Warum der Loop Belt gefährlich ist?

von Miriam

Unser erster Urlaub mit unserem drei Monate alten Sohn nach Mallorca war gebucht, und wir standen vor der Entscheidung, ob wir dem Kleinen einen eigenen Sitzplatz buchen oder den Loop Belt nutzen. Noch voller Mama-Endorphine und dem Gedanken, dass da schon nichts passieren wird auf dem kurzen Flug, haben wir uns für den Loop Belt entschieden.

Die Realität hat mich aber ganz schnell im Flieger eingeholt, als die Flugbegleiterin mir den Loop Belt reichte und erklärt hat, wie dieser an meinem Beckengurt befestigt wird. Nun sollte dieser schmale Schlaufengurt meinen Sohn die nächsten beiden Stunden sichern? Es fühlte sich definitiv nicht sicher an, und das schlechte Gewissen flog mit.

Dass mein Sohn den ganzen Flug über geschlafen hat, war natürlich klasse. Mir sind aber Arme und Beine eingeschlafen, weil ich mich die ganzen zweieinhalb Stunden nicht bewegen konnte. Neben dem Sicherheitsaspekt ein weiterer Grund, den Loop Belt nicht mehr zu nutzen.

Zurück in Hamburg habe ich mich intensiv mit dem Thema Sicherheitssysteme für Kinder im Flugzeug auseinandergesetzt und einige interessante Dinge herausgefunden.

1. Was ist der Loop Belt, und warum ist er so gefährlich?

Kleinkinder bis 2 Jahre brauchen grundsätzlich keinen eigenen Sitzplatz in der EU. Sie können auf dem Schoß eines Erwachsenen mit dem Loop Belt gesichert werden, einem zusätzlichen Schlaufengurt, der am Gurt des Erwachsenen befestigt wird. Eltern haben aber auch die Möglichkeit, einen eigenen Sitzplatz für das Kind zu buchen und ein entsprechendes Kinderrückhaltesystem (Babyschale, Cares Gurt oder Kindersitz) zu nutzen.

Der Loop Belt ist eine günstige Alternative zum eigenen Sitzplatz für das Kind und wird von der Fluggesellschaft an Bord gestellt. Die meisten Eltern sind sich aber gar nicht im Klaren darüber, dass der Loop Belt die gefährlichste Möglichkeit ist, sein Kind im Flugzeug zu sichern.

Viele Eltern sind der Meinung, dass bei einem Unglücksfall sowieso alle sterben und für die Kinder an Bord nichts mehr getan werden kann.

Die Statistik zeigt jedoch, dass 90% aller Flugzeugunfälle überlebbar sind. Zurückzuführen ist dies auf die modernen Sicherheitselemente von Flugzeugen und deren Sitze und Rückhaltesysteme. Für Kinder gilt dies nur, wenn sie genauso gut gesichert sind wie die Erwachsenen. Mit dem Loop Belt ist das aber nicht der Fall.  

Laut TÜV Rheinland ist die Sicherung mit dem Loop Belt lebensgefährlich für Babys und Kleinkinder und kann bei starken Turbulenzen, Start- und Landeabbrüchen oder Notlandungen schwere bis lebensgefährliche Verletzungen bei den Kindern davontragen.  

1996 wurde der TÜV Rheinland vom Bundesverkehrsministerium beauftragt, die Sicherheit von Kindern in Flugzeugen zu untersuchen. Crash Tests haben gezeigt, was im Falle einer Notlandung bei der Sicherung mit dem Loop Belt und dem Lap Holding (Kind sitzt ungesichert auf dem Schoß des Erwachsenen und wird mit den Händen festgehalten) passiert. 

Martin Sperber vom TÜV Rheinland warnt:

„Ein Schlaufengurt, der so genannte Loop Belt, hält das Kleinkind zwar auf dem Schoß des Erwachsenen fest, doch gleichzeitig sitzt das Kind in der Falle. Denn: Das Kind wird im Notfall zum natürlichen Airbag für den Erwachsenen. Bei einem Unfall werden die Insassen an Bord mit voller Wucht nach vorne geschleudert – der typische Klappmessereffekt. Schwerste innere Verletzungen sind die Folge“.

Genauso verheerend verhält es sich bei starken Turbulenzen mit dem Lap Holding, bei dem das Kind ungesichert durch die Kabine fliegen würde, und die Eltern keine Chance hätten, ihr Kind festzuhalten. 

Aufgrund der Erkenntnisse durch die Crash Tests und einer weiteren groß angelegten Studie für das Bundesverkehrsministerium wurde der Loop Belt 1998 in Deutschland verboten. Die amerikanische Luftfahrtbehörde hat ähnliche Untersuchungen durchgeführt. Diese Ergebnisse und andere internationale Studien haben dazu geführt, dass der Loop Belt bis heute in den USA und Kanada verboten ist. Allerdings ist es dort nicht verboten, das Kind ungesichert auf dem Schoß (Lap Holding) zu halten. 

Unverständlicherweise wurde der Loop Belt 2008 aufgrund einer EU-Verordnung in Deutschland wieder eingeführt.

Der TÜV Rheinland erklärt auf seiner Webseite, warum der Loop Belt immer noch erlaubt ist, obwohl er nicht sicher ist:

„International wird mit Verweis auf die weltweit unterschiedlichen Sicherheitsstandards, die Unfallwahrscheinlichkeit und die Wettbewerbsfähigkeit der Airlines noch keine Notwendigkeit gesehen, die Doppelbelegung von Sitzen zu verbieten. Es fehlen bislang einheitliche, industrieweite Standards und darüber hinaus hat europäisches Recht Vorrang vor nationalem Recht“.

Vor allem scheinen aber wirtschaftliche Interessen bei den Airlines eine große Rolle zu spielen, denn sie wollen vor allem keine teuren Sitzplätze an Kleinkinder und Babys abgeben. Durch die Doppelbelegung eines Platzes (Erwachsener plus Kleinkind) spart die Airline einen Sitzplatz, den sie wiederum an einen erwachsenen Vollzahler abgeben kann. Leider wird somit auch an der Sicherheit der Kinder gespart. Der Loop Belt dient lediglich dem Schutz anderer Passagiere vor „herumfliegenden Kindern“ bei starken Turbulenzen, das Kind wird mit dem Loop Belt aber nicht geschützt.

Der TÜV Rheinland spricht zum Thema sicher reisen mit Kindern eine klare Empfehlung aus: 

„Für Kinder bis zu einer Körpergröße von 1,25 Meter – also bis etwa sechs Jahren – sollten Sie ein zusätzliches Rückhaltesystem im Flugzeug verwenden. Denn Flugzeugsitze sind auf die Sicherheit von Erwachsenen ausgelegt“. 

Erstaunlich ist auch, dass der Schlaufengurt im Flugzeug gar keine Zulassung als Rückhaltesystem hat, es gibt kein Zertifikat. Er wird zurzeit als alternatives Rückhaltesystem von der europäischen Luftfahrtbehörde „akzeptiert“. Auch von der amerikanischen Bundesluftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) ist der Schlaufengurt nur als Verlängerungsgurt für korpulente Erwachsene zugelassen und nicht als Sicherungssystem für Kinder gedacht.

Genauso wie im Auto sollten die Kleinsten auch im Flugzeug gut gesichert werden. Spart nicht an der Sicherheit eurer Kinder, sondern achtet schon beim Kauf des Autokindersitzes darauf, dass dieser auch im Flugzeug zugelassen ist, und bucht für euer Kind einen eigenen Sitzplatz im Flugzeug. Kinder fliegen einfach sehr viel entspannter im Kindersitz oder der Babyschale und können auch herrlich darin schlummern. Den Kindersitz bzw. Babyschale könnt ihr prima vor Ort im Mietwagen oder Taxi nutzen, falls ihr das braucht.

Hier findet ihr zwei Videos zum Thema Loop Belt: Crash Test TÜV Rheinland und ARD Plusminus. Die Videos sind schon etwas älter und sollen den Umgang der Airlines und Behörden mit dem Loop Belt und den Crash Test zeigen. Die Crash Tests und Bedenken bei der Nutzung des Loopbelts haben auch heute noch Bestand. Bei den meisten Airlines ist es heutzutage kein Problem einen Kindersitz im Flieger zu nutzen.

Beim Klicken auf das Video werden Inhalte von youtube-nocookie.com eingebunden. Der Anbieter ist Google, Inc. Hier geht es zur Datenschutzerklärung von YouTube. Durch Klicken auf diese Videos erklären Sie sich damit einverstanden.

Schlaufengurt - Loopbelt - Babygurt - tödliche Gefahr für Kinder an Bord
Video Crash Test TÜV Rheinland
Schlaufengurt (Loopbelt) ohne Zulassung (ARD-Plusminus)
Video ARD Plusminus

2. Wie sicher fliegt mein Kind im Baby Bassinet auf Langstreckenflügen?

Auf vielen Mittel- und Langstreckenflügen werden für Babys Babybetten, sogenannte Bassinets, angeboten. Das Bassinet wird von der Fluggesellschaft zur Verfügung gestellt und zwischen Business und Economy Class an der Wand eingehängt. Babybetten sind nur begrenzt verfügbar, und bei jeder Airline gibt es andere Vorgaben bezüglich der maximalen Größe und des Gewichts des Babys für die Bassinets. Wichtig ist, dass ihr den Sitzplatz direkt vor dem Babybett bucht.

Während Start und Landung oder beim Leuchten der Anschnallzeichen müssen Babys aus dem Bassinet genommen und mit dem gefährlichen Loop Belt auf dem Schoß der Eltern gesichert werden.

Im Babybett sollen die Kleinsten aus Sicherheitsgründen angeschnallt sein – die Art der Vorrichtung variiert jedoch je nach Airline. Bei unvorhergesehenen Turbulenzen ist das Baby aber auch im Bassinet nicht ausreichend gesichert, ebensowenig wie mit dem Loop Belt auf dem Schoß der Eltern.

Abgesehen von der fehlenden Sicherheit während des gesamten Fluges gibt es keine absolute Garantie, dass ihr auch wirklich ein Bassinet bekommt. Auch wenn ihr ein Babybett gebucht habt, kann es kurzfristig zu Änderungen der Sitzplätze kommen, weil eine andere Maschine eingesetzt wird. Das Kind muss dann den ganzen Flug über mit dem Loop Belt gesichert werden.

Das Bassinet ist leider genauso gefährlich wie der Loop Belt. Wir würden euch empfehlen, einen eigenen Sitzplatz für euer Baby zu buchen und eine Babyschale mitzunehmen, die ihr dann auch im Urlaub im Auto nutzen könnt.

3. Cares Kindergurt – sichere Alternative zum Loop Belt?

Das CARES Kinderrückhaltesystem (KRS) bietet eine praktische, einfache und kostengünstige Lösung zur Sicherung von Kindern im Flugzeug.

Der Kindergurt ist für Kinder im Alter von ca. ein bis vier Jahre, einem Gewicht von 10 bis 20 kg und einer Größe von maximal einem Meter geeignet. Er wiegt lediglich 500 g und lässt sich sehr gut im Handgepäck mitnehmen.

Das Cares Gurtsystem wird über die Rückenlehne geschoben und in Verbindung mit dem Beckengurt zu einem Fünfpunkt-Gurtsystem verwandelt.

Auch für Menschen mit Behinderung kann der CARES Gurt bis zu einer Körpergröße von 150 cm genutzt werden. Notwendig hierzu ist eine vorherige Absprache mit der Airline. Bei US-amerikanischen Airlines muss vorab eine Ausnahmegenehmigung (exemption letter) bei der FAA eingeholt werden.

Das Cares Gurtsystem ist durch die amerikanische, kanadische, britische, neuseeländische und japanische Luftfahrtbehörde zertifiziert und mittlerweile auch vom Luftfahrt Bundesamt zugelassen.

Da nicht alle Fluggesellschaften den Cares Gurt akzeptieren, solltet ihr euch vor dem Flug bei eurer Airline erkundigen, ob dieser an Bord genutzt werden kann.

Martin Sperber vom TÜV Rheinland äußert im Interview mit kidsaway allerdings erhebliche Sicherheitsbedenken und erklärt:

Als Rückhaltesystem für Frontalaufprall-Unfälle macht der Cares Gurt biomechanisch wenig Sinn, denn er nutzt ja den normalen Flugzeug-Beckengurt. Der liegt aber bei Kindern bis etwa sieben Jahre nicht im Becken-, sondern im Bauchbereich. Bei einem Aufprall zieht der Brustgurt des Cares Gurt den Beckengurt sogar noch ein Stück weiter nach oben und leitet damit alle Kräfte in den Weichteilbereich des Kindes ein. Aus medizinischer Sicht ist das sehr kritisch und führt zu schweren Verletzungen.

Dazu kommt, dass die Flugzeugsitze nur für relative geringe Belastungen gebaut sind – das sogenannte „limited breakover“. Der Brustgurt kann auch deshalb keine Rückhaltewirkung haben, weil die Rückenlehne einfach nach vorn klappen würde. Der einzige Vorteil, den wir am CARES-Gurt erkennen können, ist, dass er dem Kind einen eigenen „Überlebensraum“ auf seinem eigenen Sitzplatz gewährt. Das ist allemal besser als der Transport auf dem Schoß der Eltern.

Strenggenommen ist der CARES-Gurt von der Sicherungswirkung fürs Kind aber nur ein Loop Belt auf einem eigenen Sitzplatz.“

Interview mit Martin Sperber auf www.kidsaway.de

Der Cares Gurt bietet viele Vorteile und ist von der FAA und verschiedenen anderen ausländischen Luftfahrtbehörden zertifiziert. Dennoch sollten die Ausführungen vom TÜV Rheinland ernst genommen werden, und Eltern sollten sich überlegen, wie sie ihr Kind am besten schützen und was ihnen der Schutz wert ist.

Wenn ich eine Reise für die gesamte Familie buche und mir den Urlaub leisten kann, sollten auch die Kleinsten sicher reisen und in punkto Sicherheit keine Abstriche gemacht werden.

Unsere Empfehlung ist daher, auf die sicherste Variante zu setzen, und einen Sitzplatz für das Baby oder das Kleinkind zu buchen mit einer Babyschale oder einem Kindersitz.

4. Sicherste Alternative: Babyschale und Kindersitz mit Flugzulassung

Am sichersten fliegen eure Kinder, indem ihr einen eigenen Sitzplatz für sie bucht und ein zugelassenes Kinderrückhaltesystem wie einen Kindersitz oder eine Babyschale mit dem TÜV Label „for use in aircraft“ im Flugzeug nutzt. Das TÜV Label bestätigt, dass der Kindersitz für den Einsatz im Flugzeug geeignet ist.

Kinder bis zwei Jahre haben keinen Anspruch auf einen Sitzplatz. Aus diesem Grund solltet ihr einen Sitzplatz für euer Kind zum ermäßigten Preis buchen. Online ist die Buchung für einen Sitzplatz für unter Zweijährige meistens nicht möglich, deswegen sollte die Buchung telefonisch im Call Center erfolgen.

Der Tipp, das Geburtsdatum des Kindes zu ändern, damit online alle Plätze gebucht werden können und im Nachhinein telefonisch zu korrigieren, hat bei uns immer gut geklappt. Es sollte allerdings bedacht werden, dass Änderungen des Geburtsdatums auch mit Kosten verbunden sind, deswegen ist es sinnvoll, sich vorher über anfallende Kosten zu informieren und am besten direkt mit dem Call-Center der Airline Kontakt aufzunehmen. Hier hilft es auch, direkt bei der Airline und nicht bei Resellern oder Reisebüros zu buchen.

Wie bereits erwähnt, empfiehlt der TÜV Rheinland, Kinder bis zur einer Größe von 1,25 Meter mit einem zusätzlichen Rückhaltesystem zu sichern, weil die Flugzeugsitze mit den Beckengurten für Erwachsene konzipiert sind und nicht für Kinder.

Der TÜV Rheinland hat auf seiner Webseite eine Übersicht von Kindersitzen veröffentlicht, die für die Nutzung im Flugzeug qualifiziert wurden.

Informiert euch vor eurem Flug, ob der Kindersitz bei der Airline zugelassen ist und meldet diesen, wenn nötig, vorher an.

Unsere Tipps für einen entspannten Flug mit Kind

#1 Beim Kauf der Babyschale und des Kindersitzes vorab schon darauf achten, dass dieser im Flugzeug genutzt werden kann. Auf der TÜV Rheinland Webseite findet ihr eine Übersicht der Kindersitze, die fürs Flugzeug zugelassen sind. Achtet beim Kauf auf das TÜV Siegel „for use in aircraft“. Auch auf den Seiten der Airlines könnt ihr euch vorab über geeignete und zugelassene Kindersitze informieren. Allerdings wird die Auswahl eher geringer, da die Zertifizierung mit Kosten verbunden ist, die nicht alle Hersteller ausgeben möchten.

#2 Wenn ihr euch für den Flug keine/n Babyschale oder Kindersitz anschaffen möchtet, fragt im Freundes- und Bekanntenkreis nach, ob ihr euch einen flugzeuggeeigneten Sitz ausleihen bzw. für die Zeit tauschen könnt oder leiht euch einen bei einem Leihservice aus.

#3 Vor Buchung des Fluges mit der Airline telefonisch oder per Mail abklären, ob der Kindersitz oder das Cares Rückhaltesystem an Bord auch zugelassen sind. Zusätzlich sollte die Mitnahme rechtzeitig bei der Airline telefonisch oder online angemeldet werden.

#4 Druckt euch die Bedingungen der Airlines zum Thema Kindersitze und Label und Zertifizierungen des Cares Gurtes der Luftfahrtbehörde aus und habt diese im Flieger griffbereit, denn oftmals sind die Flugbegleiter nicht besonders gut informiert.

#5 Leider ist die Mitnahme eines Kindersitzes unter Eltern noch nicht weit verbreitet und auch die Akzeptanz und das Wissen um Sicherheitssysteme beim Bordpersonal teilweise nicht sehr ausgeprägt. Stellt euch auf Diskussionen mit dem Bordpersonal gerade bei der Nutzung von Baybschalen ein. Viele Flugbegleiter sind leider immer noch der Meinung bzw. haben Vorschriften, dass das Kleinkind während Start und Landung mit dem Loop Belt besser gesichert ist, obwohl ihr einen Sitzplatz für euer Kind gebucht habt.

#6 Den Sitzplatz nicht in den ersten Reihen buchen, damit ihr euer Kind bei Diskussionen mit dem Bordpersonal dennoch in den Kindersitz setzen könnt, wenn die Flugbegleiter ihre Sitze eingenommen haben und euch nicht im Blick haben – so haben wir es bei zwei Flügen gemacht.

#7 Sitzplatz fürs Kind mit Kindersitz nicht am Notausgang, eine Reihe dahinter oder davor buchen. Das ist nicht gestattet und kann zu Problemen führen, sodass die Babyschale oder der Kindersitz vom Bordpersonal im Flieger verstaut wird.

#8 Babys sitzen bei Start und Landung am sichersten in der Babyschale. Schon oft habe ich gelesen, das Baby bei Start und Landung wegen des Druckausgleichs zu stillen. Das Kind ist dabei aber überhaupt nicht gesichert, und gerade in dieser Phase kommt es statistisch gesehen zu den meisten Unfällen. Ein Schnuller, ein Beißring oder eine Trinkflasche sind völlig ausreichend. Bei Schnupfen solltet ihr eurem Kind vorher Nasentropfen geben, damit die Nase frei ist.

#9 Nehmt genügend Spielzeug und Bücher mit, damit die Kleinsten während des Fluges beschäftigt sind, dann vergeht die Zeit auch wie im Fluge.

Das könnte dir auch gefallen

Cookie Consent mit Real Cookie Banner